Förderprogramm "Stadtumbau in Hessen"


Das Programm Stadtumbau startete in Hessen erstmals 2004. Schwerpunkt des Programms war bisher die bauliche Anpassung der Stadt- und Siedlungsstrukturen sowie der Gebäude und Infrastrukturen an die Herausforderungen des demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels.  

Neue Stadtumbauaufgaben entstehen durch den Klimawandel. So hat der Gesetzgeber im Rahmen der Klimaschutznovelle des Baugesetzbuches 2011 deutlich gemacht, dass Stadtumbaumaßnahmen auch die Anpassung von Stadt- und Siedlungsstrukturen an die Anforderungen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung einschließen. Die bisherigen Programmschwerpunkte wurden daher 2016 um die Handlungsfelder Klimaanpassung und Klimaschutz ergänzt.

Programmschwerpunkte sind:

•Demografischer Wandel
•Wirtschaftsstruktureller Wandel
•Klimaanpassung
•Klimaschutz

Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen ist ein von der Kommune aufzustellendes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept, in dem alle vorgenannten relevanten Themenstellungen analysiert werden. Auf dieser Grundlage sind integrierte Strategien zu entwickeln und  konkrete Maßnahmen und Projekte zur Umsetzung zu benennen.

Der integrierter Handlungsansatz des Programms bedingt die Einbindung der wesentlichen öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteure vor Ort. Nur gemeinsam mit den betroffenen Interessengruppen kann die Abstimmung der unterschiedlichen Belange und Anforderungen sowie die Bündelung der lokalen Aktivitäten gelingen. Daher wird prozessbegleitend eine „Lokale Partnerschaft“ aus privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren eingerichtet.




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Fachbereich 5 -Wirtschaft|Entwicklung|Kultur
Fachbereichsleiter
Hermann-Josef Hohmann
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