Umweltministerium gibt Grünes Licht für Heringer Konzept


Das Ende Oktober 2017 bei der hessischen Landesregierung eingereichte integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) der Stadt Heringen (Werra) wurde vom Hessischen Umweltministerium kürzlich freigegeben. Das Konzept hat einen Umfang von 188 Seiten und benennt Vorschläge für über 70 Maßnahmen im Stadtumbau Gebiet, deren Umsetzung im Rahmen des Stadtumbaus möglich sind.
Bürgermeister Daniel Iliev freut sich darüber und betont „wenige Anmerkungen, bedeuten auch immer gute Arbeit. Mit der jetzt vorliegenden Anerkennung hat der Stadtumbau ein wichtiges Etappenziel erreicht.“
Bis Ende Mai wird dem Ministerium eine überarbeitete Fassung des Konzeptes vorgelegt, die bis zum 30. Juni von der Stadtverordnetenversammlung zusammen mit der verbindlichen Festlegung des Stadtumbau Gebiets beschlossen werden muss. Ist das geschehen, bildet das Konzept in den kommenden Jahren die zwischen der Stadt und dem Ministerium vereinbarte Arbeitsgrundlage für den Stadtumbau. Auf dieser Basis entscheiden die städtischen Gremien in Abstimmung mit der lokalen Partnerschaft – einem Bürgergremium, das die Projekte anschiebt – Jahr für Jahr, welche Maßnahmen aus dem ISEK zur Förderung beantragt werden. Den eingereichten Förderantrag prüft das Ministerium und entscheidet über die Förderfähigkeit und -höhe.
Für das Jahr 2018 wurden erste Projekte durch die lokalen Partnerschaften identifiziert. Die Förderanträge liegen in Wiesbaden zur Prüfung vor. Sobald von dort eine Bewilligung der Fördermittel erfolgt, wird mit der Umsetzung erster Maßnahmen, zum Beispiel der Sanierung der Hessengasse, einer Machbarkeitsstudie für die weitere Zukunft des Bürgerhauses und der Neugestaltung des Kirchenvorplatzes begonnen.




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